Richard in zwei Finali beim 2. Internationaler Budapest Cup

2. Internationaler Budapest Cup (30.04 – 01.05.2016)

Beim 2. internationalen Budapest Cup trafen sich Jugend- und Juniorenturner aus 12 Nationen. Sportler etwa aus der Ukraine, Azerbaijan, Türkei, Großbritannien oder Italien folgten der Einladung des ungarischen Fachverbandes. Dieser gab sich bei der Organisation große Mühe, man wurde freundlich empfangen, betreut und versorgt.

Der Wettkampf verlief tadellos. Leider konnte man an diesem schönen Frühlingswochenende nicht sehr viele Besucher in die abgelegene Halle locken um diese herausragenden Leistungen live mitzuerleben. Vor allem die jüngeren Teilnehmer erstaunten das Publikum mit äußerst schwierigen Elementen und hochwertigen Übungen, teilweise standen die Leistungen denen der „Großen“ um nichts nach. Schon unter den Jüngsten waren Doppelsalti, Mehrfachschrauben und/oder deren Kombination keine Seltenheit, und auch die zumeist nahezu perfekte Ausführung und Technik zeigte, welch exzellente Trainingsarbeit in einigen Ländern geleistet wird.
Aber auch die Junioren, die den Wettkampf zum Teil als Vorbereitung und Qualifikation für die Europameisterschaften nutzen, konnten mit Höchstschwierigkeiten und beeindruckenden Verbindungen aufzeigen, vom ein oder anderen wird man in Zukunft bestimmt noch einiges hören.

Österreich war bei diesem Wettkampf nur durch eine kleine Delegation vertreten, Richard Palicka von der Union West-Wien war der einzige österreichische Teilnehmer. Begleitet wurde er von seinem Trainer (Johnny Jusufovic) und Kampfrichter Raphael Narovnigg von der Union Mödling. Unbeeindruckt von der starken Konkurrenz konnte Richard seine Leistungen abrufen, und erreichte in einem soliden Mehrkampf gleich 2 Finalplätze für den Folgetag. Am Sprung konnte er den 5. Platz mit 13,075 Punkten belegen (nur 0,35 Punkte fehlten ihm bis zum zweiten Platz), am Barren verfehlte er nur um wenige Zehntel das Podest und wurde 4. – trotzdem ein erfolgreicher Wettkampf für den Wiener.
Insgesamt kann man auf einen gelungenen, und vor allem verletzungsfreien Wettkampf zurückblicken, und konnte nebenbei eine der wohl schönsten Städte Europas – Budapest – besichtigen. Belohnt wurde der Turner dann noch mit einer Flugshow mitten in Budapest an der Donau.

Bericht von Raphael Narovnigg

Danke Barbara

 

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